Über Luftverkehr und digitale Währungen // Baker McKenzie-Preis 2025 für zwei herausragende Dissertationen im Wirtschaftsrecht
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Über Luftverkehr und digitale Währungen // Baker McKenzie-Preis 2025 für zwei herausragende Dissertationen im Wirtschaftsrecht


FRANKFURT. Für ihre herausragenden Dissertationen erhalten Dr. Alexander Heger und Dr. Felix-Julius Konow den diesjährigen Baker McKenzie-Preis. Seit 1988 vergibt die internationale Anwaltskanzlei den mit 6.000 Euro dotierten Preis, der herausragende wirtschaftsrechtliche Dissertationen oder Habilitationen am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität würdigt. Die Arbeiten müssen mit „summa cum laude“ bewertet worden sein. Die Preisverleihung findet am 8. Mai 2026 während der Promotionsfeier des Fachbereichs im Casino-Gebäude auf dem Campus Westend statt. Dr. Florian Thamm, Partner bei Baker McKenzie, wird den Preis überreichen.

Dr. Alexander Heger erhält den Preis für seine Dissertation mit dem Titel „Europäisches Wettbewerbsrecht und Luftverkehr – ein passender Rechtsrahmen?“. Die Arbeit untersucht, wie der Luftverkehr marktwirtschaftlich organisiert ist, wie die Wettbewerbsbedingungen ausgestaltet sind und welche rechtlichen Grundlagen einen dauerhaft nachhaltigen und zugleich wettbewerbsfähigen Luftverkehr in der EU sichern können. Der Betreuer der Arbeit, Prof. Rainer Hofmann, lobt die hervorragende Darstellung der rechtlich umfangreichen wie tatsächlich komplexen Thematik mit vielen Verästelungen, deren Qualität entspreche durchaus einer Habilitation. Zentrale These der Arbeit ist, dass die EU mit dem Konzept des unternehmerischen Staates einen geeigneten Rahmen für einen wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Luftverkehr bietet.

Dr. Felix-Julius Konow wird ausgezeichnet für seine Dissertation mit dem Titel „Regulating Stablecoins – Die aufsichtsrechtliche Behandlung von E-Geld-Token im Sinne der Markets in Crypto-Assets Verordnung im Spannungsfeld der Regulierung von Buchgeld, E-Geld und Geldmarktfonds“. Konow analysiert darin die ökonomische Funktion und rechtliche Ausgestaltung so genannter Stablecoins, digitaler Währungen, deren Wert an eine normale Währung gebunden ist. Er untersucht bestehende Stabilitäts- und Vertrauensrisiken und beschäftigt sich mit den Mechanismen zur Abmilderung dieser Risiken. Die Betreuerin der Arbeit, Prof. Katja Langenbucher, lobt den grundlegenden Beitrag der Arbeit zur rechtlichen Einordnung und Regulierung von Stablecoins. Die Arbeit sei ein Paradebeispiel für eine geglückte interdisziplinäre Herangehensweise, bei der sich Konow tief in makroökonomische Fragen der Geldpolitik, der Einlagensicherung und Reservebildung sowie der unterschiedlichen Geldtheorien eingearbeitet hat und dieses Wissen in einen konkreten rechtswissenschaftlichen Kontext einbettet.

„Baker McKenzie setzt sich für die gezielte Förderung exzellenter Nachwuchsjuristinnen und -juristen ein. Der Baker McKenzie-Preis leistet hierzu einen wichtigen Beitrag“, erklärt Dr. Florian Thamm, der Baker McKenzie in der Auswahlkommission des Forschungsausschusses der Goethe-Universität vertritt. Darüber hinaus bietet die Kanzlei weitere Förderformate, wie das Stipendium für Chancengleichheit, das Jurastudentinnen und -studenten unterstützt, denen der Zugang zum Jurastudium aus kulturellen, finanziellen oder familiären Gründen erschwert ist.
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  • Felix-Julius Konow ist ebenfalls Träger des Baker McKenzie-Preises 2026. Er wurde mit einer Arbeit über Stablecoins und Aufsichtsrecht promoviert. (Foto: Uwe Dettmar)
  • Alexander Heger wurde für seine Arbeit über den europäischen Wettbewerbsrecht im Luftverkehr ausgezeichnet. (Foto: Philipp Allenbrand)
Regions: Europe, Germany
Keywords: Business, Universities & research, Financial services, Humanities, Law, Society, Economics/Management

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