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News Release

Ausgabe 67 des Magazins research*eu Ergebnisse – die Geheimnisse schwarzer Löcher enthüllen

07 December 2017 European Commission, CORDIS

Schwarze Löcher zählen vermutlich zu den größten Rätseln, die das Universum bereithält. In den Augen eines Laien könnte unser derzeit unzureichendes Wissen leicht mit einem mangelhaften Verständnis der Gesetze der Physik verwechselt werden. In Wahrheit jedoch, tun sich selbst diese Gesetze schwer, den überwältigenden Eigenschaften von Schwarzen Löchern standzuhalten.

Die Debatten von Physikern über Schwarze Löcher sind so lebhaft wie noch nie. Auch wenn wir mehr darüber erfahren, welche Größe und Dichte solche Schwarzen Löcher haben können, wie sie Materie bis hin zum Ereignishorizont absorbieren oder wie sie sich zunehmend verflüchtigen, um letztlich zu verschwinden, so sind dennoch einige der wichtigsten Fragen zu diesen Objekten ungeklärt. 

Es bleibt zum Beispiel die Frage, wie ein supermassereiches Schwarzes Loch entstehen kann, dessen Masse einem millionen- oder milliardenfachen der Sonne entspricht oder wie sich binäre Systeme mit Schwarzen Löchern auf die Materie im Umkreis auswirken. Dann bleibt da natürlich noch die weitaus fundamentalere Frage, aus was ein Schwarzes Loch eigentlich besteht und wie sich dieses auf Materie in der Nähe auswirkt, die nicht nahe genug ist, um absorbiert zu werden.

Aber abgesehen von ihren eigenen physikalischen Eigenschaften sind Schwarze Löcher ebenfalls der Schauplatz für eine der interessantesten Fragen, die Physiker noch zu klären haben: Die Vereinbarung der Allgemeinen Relativität – Einsteins Theorie, welche die Relativität erklärt – mit der Quantenmechanik, welche die drei anderen Kräfte im Universum erklärt. Dies würde zu einer langersehnten Weltformel (Theory of Everything, ToE) führen – dem Heiligen Gral der Physik. Und hierzu muss das Informationsparadoxon der Schwarzen Löcher gelöst werden, welches im Wesentlichen den bestehenden Konflikt zwischen den beiden Gesetzen verkörpert.

Weitere Themen dieser Ausgabe sind:

  • Neue tumorspezifische Therapie für Darmkrebspatienten
  • Neuer Rahmen für Engagement der EU für Menschenrechte
  • Wie mehr Unterstützung für neue Stromleitungen gewonnen werden kann
  • Für erfolgreich geplante Anpassungen von Flussbecken: einfach Interessengruppen fragen
  • Marinesensoren der nächsten Generation zum Schutz der Weltmeere
  • Ein Blick in die Zukunft mit der ersten autonomen künstlichen Iris
  • Emergentes Verhalten aus kollektiven Systemen untermauert Erfolg „intelligenter Netzwerke“
  • Modulare Lösung für schnelle, effiziente und sichere Grenzkontrollen in der EU
  • Mehr als die Summe ihrer Teile: das Spektrum von Teilchenbeschleunigern erweitern

Das Magazin research*eu Ergebnisse ist die Hauptinformationsquelle für alle Erkenntnisse im Zusammenhang mit den EU-finanzierten Wissenschaftsprojekten. Es befasst sich mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Themen und erscheint zehnmal jährlich in englischer Sprache.

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