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Publication Announcement

Handbook History of Work

06 November 2017 De Gruyter

De Gruyter freut sich sehr über die Publikation des neuen Standardnach-schlagewerks „The Global History of Work“. Herausgegeben wurde es von Karin Hofmeester und Marcel van der Linden. Auf 600 Seiten beleuchtet dieses Werk verschiedene Aspekte von Arbeit in globalem und langfristigem Zusammenhang. So sind Straf-, Sklaven-, und Lohnarbeit, genauso wie Arbeitsmigration oder etwa Arbeiter der Textilindustrie, aber auch Arbeitnehmerorganisationen, Arbeitsniederlegungen oder Arbeitsmotivationen Teil dieses ersten Handbuchs einer globalen Geschichte der Arbeit, das von den renommiertesten Wissenschaftlern dieses Fachs verfasst wurde.

Kaffee aus Ostafrika, Wein aus Kalifornien, Schokolade von der Elfenbeinküste — all diese mittlerweile alltäglichen Produkte basieren auf Arbeitsprozessen, häufig zustande gekommen unter menschenunwürdigen Bedingungen, stets jedoch auf einer Kombination aus verschiedenen Arbeitsprozessen beruhend, deren man sich häufig nicht bewusst ist. Wie sieht die tagtägliche Realität von Arbeitern in verschiedenen Teilen der Welt konkret aus, und wie im Vergleich zur Vergangenheit? Wie laufen Arbeitsprozesse heute ab, und wie war es in der Vergangenheit? Diese und viele andere Fragestellungen beinhaltet das Feld der globalen Arbeitergeschichte, eine noch junge Disziplin, die mit diesem Handbuch gebündelt präsentiert wird.

Das Handbuch stellt eine Übersicht der Forschungsergebnisse dieses Fachs dar und soll eine Grundlage für weitergehende Forschungen sein. Es beginnt mit einem Überblick regionaler Entwicklungen, die fast alle Erdteile beinhaltet. Die zweite Artikelkategorie untersucht Wirtschaftssektoren und die vielen verschiedenen Formen von Arbeit, die diese evozieren, um globale Vergleiche zu ermöglichen und Verbindungen zu erkennen. Eine dritte Artikelgruppe widmet sich den mannigfaltigen Arten der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen auf der Welt. Wie Arbeitnehmer auf politische und sozioökonomische Umwälzungen reagieren, ergründen nachfolgende Kapitel, die Einstellungen zu Arbeit und zu Arbeitern gleichermaßen, Formen von Wanderarbeit oder Aufsichtsweisen von Arbeit betrachten. Abschließend ergründen die letzten Artikel die Formen organisierten arbeitstätigen Widerstands verschiedener Arbeitergruppen.

Einige der renommiertesten Wissenschaftler dieses Themenschwerpunkts haben an dem Handbuch mitgewirkt, beispielsweise Jan Lucassen (Lohnarbeit), Eileen Boris (Haushaltsarbeit), Bill Freund (Sub-Sahara-Afrika), Therese Garstenauer (Verwaltungspersonal), Ad Knotter (Bergbau), Patrick Manning (Sklavenarbeit) und Susan Zimmermann (Osteuropa). Herausgeber des Handbuchs sind Karin Hofmeester und Marcel van der Linden (beide vom International Institute of Social History, Amsterdam).

Eine Buchpräsentation mit den Herausgebern und vielen mitwirkenden Autoren wird im Rahmen der European Social Science History Conference (ESSHC) in Belfast, im April 2018, stattfinden.

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